Sight first! Unter diesem Motto helfen deutsche Lions Clubs in der Dritten Welt. In vielen Haushalten hierzulande liegen Brillen, die nicht mehr benötigt werden.

Westfälischer Anzeiger - 24. 06. 2004

### Werner Lions Clubs gemeinsam auf dem Kleinkunstmarkt aktiv

kleine Snacks laden zum Klönen

Wieder Sammlung alter Brillen am Lions-Stand

**WERNE - ** Sight first! Unter diesem Motto helfen deutsche Lions Clubs in der Dritten Welt. In vielen Haushalten hierzulande liegen Brillen, die nicht mehr benötigt werden. Meist hat sich die Sehstärke verändert, so dass neue Gläser nötig werden oder der persönliche Geschmack verlangt nach einem neuen Gestell. Die dann nicht mehr benötigte Sehhilfe bleibt häufig im Haushalt, weil man erst einmal noch eine Reservebrille haben möchte. Aber spätestens beim nächsten Austausch ist dann eine Brille zuviel zu Haus.

Solche überzähligen und nicht mehr benötigten Brillen sammeln die Werner Lions Clubs, an ihrem Stand auf dem Kleinkunstmarkt. Eine zentrale Stelle in Deutschland wird die Brillen anschließend vermessen, bevor sie in bedürftige Länder abgegeben werden. Dort erhalten dann Menschen unter augenärztlicher Begleitung die passende Sehhilfe.

Wer zu Hause eine solche überzählige Brille hat und sie nicht mehr benötigt, der kann sie am Samstag Clubs abgeben. Die Werner Lions stehen mit ihrem Stand auf dem Markplatz.

Ganz nebenbei werden auch wieder selbst gebackene Kuchen und auch Getränke angeboten – wie immer, um interessierte Werner Bürgerinnen und Bürger zum Klönen einzuladen und frisches Geld für neue Unterstützungsaktionen einzusammeln.

Der Lions Club Werne an der Lippe hat im ablaufenden Lions-Jahr von Präsident Alfons Böcker mit der Förderung von zwei Projekten in Werne begonnen: Das Rucksack-Projekt, bei dem Kindergartenkinder im Umgang sowohl mit der eigenen Muttersprache als auch mit Deutsch gefördert werden, läuft seit dem letztem Herbst in den Kindergärten St. Konrad und St. Johannes mit großer Unterstützung der Betreuer. Die Lions übernehmen dabei die Personalkosten der Betreuerinnen. Dem Freizeit- und integrativen Treff (FiT) wurde durch die Hilfe des älteren der beiden Werner Lions Clubs eine Ferienfreizeit für 21 behinderte und nicht behinderte Kinder an der Nordsee ermöglicht. red