Gemeinsame Spende von 4.000 Euro ist Auftakt für dauerhafte Unterstützung

Ein Besuch im Zoo, eine Wochenendfahrt ans Meer, ein Ausflug zum Erlebnispark - was für viele Kinder selbstverständlich ist, haben andere vielleicht noch nie erlebt. Ihnen so etwas zu ermöglichen, haben sich jetzt er Lions-Club Werne in Westfalen und die Firma Klingele vorgenommen.

Werne am Sonntag vom 18.12.2011

Werne - Eine Spende von 4.000 Euro übergeben jetzt Klingele-Werksleiter Ekkehard Dürr und der Vorsitzende des Lions Fördervereins Michael Zurhorst an Fachdezernentin Elke Kappen um solche Angebote finanzieren zu können. Denn klar ist: aus dem städtischen Haushalt ist nicht zu "stemmen", was unter sozialen Gesichtspunkten notwendig wäre. Dies machte Elke Kappen deutlich, als sie die Spende am Montag dankbar in Empfang nahm. Umso wichtiger sei die Unterstützung wie jetzt durch die Firma Klingele und die Lions. Gut 500 Kinder zwischen 0 und 15 Jahren lebten in Werne in Bedarfsgemeinschaften, erläuterte die Dezernentin.

Seit langem schon engagieren sich der Lions-Club Werne in Westfalen für Kinder aus finanziell schlechter gestellten Familien - Wernutopia, das Tornister-Projekt und auch das Programm "Klasse 2000" sind hier die Stichworte.

Die jetzige Spende, erläuterte Michael Zurhorst, sehe der Lions-Club als Anschubfinanzierung - "Wir wollen hier nachhaltig helfen", sagte der Fördervereinsvorsitzende. Helfen will auch die Firma Klingele. Die sei, erläuterte Ekkehard Dürr, dazu übergegangen, anstelle von Weihnachtspräsenten für die Kunden das entsprechende Geld zu spenden. "Neben einem zentralen Spendenprojekt des Unternehmens wollen wir auch Projekte am jeweiligen Betriebsstandort unterstützen", sagte der Werksleiter, der sich, selbst Lions-Mitglied, mit Michael Zurhorst kurzschloss. Von den Kunden, vor allem aber auch den Mitarbeitern im Werner Betrieb werde dies mitgetragen. Dass die Mitarbeiter sich großzügig an einer Sammlung im Werk beteiligten, ist dafür der beste Beleg. Auch Firmenchef Dr. Jan Klingele unterstützt die Aktion.

War bereits im Sommer für Kinder aus finanziell schlechter gestellten Familien eine Fahrt zu einem Freizeitpark unternommen worden, so plant Elke Kappen mit den 4.000 Euro für das kommende Jahr eine Fahrt in einen Zoo. Vor der endgültigen Entscheidung allerdings will sie sich noch in den Familien nach deren Wünschen umhören. Und mit der avisierten fortdauernden Unterstützung könnten auch in den nächsten Jahren entsprechende Angebote gemacht werden. - thw

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