"Es war ein Gewinn" - Lea Simon nahm ein Jahr am Mentorenprojekt teil.

"Das wäre etwas für mich" , sagte die Lehramts-Studentin Lea Simon, als sie vor gut einem Jahr auf das Mentorenprojekt "Hand in Hand - Ich zeig dir meine Welt" aufmerksam wurde. Nach nunmehr einem Jahr als Mentorin möchte sie die Erfahrung nicht mehr missen.

Werne - Grundgedanke des Projektes ist dieser: über ein Jahr trifft sich ein Mentor mit einem Kind oder Jugendlichen, dem sogenannten "Menti", - gemeinsam wird gespielt, gelesen oder ein Angebot aus den Bereichen Freizeit, Sport oder Kultur erkundet.

Entwickelt hatte das Konzept wie berichtet Rita Benning-Schüttpelz von der sozialpädagogischen Familienhilfe der Caritas im Rahmen ihrer Bachelorarbeit. Nach deren Abschluss startete das Projekt mit Unterstützung des Lions-Clubs Werne in Westfalen vor einem Jahr - Rita Benning-Schüttpelz ist seither die Koordinatorin für Werne. Sie sorgt mit dafür, welcher Menti und welcher Mentor zusammen kommen. "Bei uns hat die Chemie von Anfang an gestimmt", berichtet Lea Simon - ihr Menti war ein 13-jähriger Junge aus Werne. Mit ihm hat sie sich regelmäßig einmal wöchentlich getroffen, um gemeinsame Unternehmungen zu starten. "Dazu gehörten Backen und Kochen, Ausflüge und anderes mehr", erzählte die 22-jährige. Was geschieht, entscheiden Mentor und Menti gemeinsam. Ihr Menti hat es genossen, viel Neues kennen zu lernen. Weil eine Freundin von Lea Simon ebenfalls Mentorin war, gab's auch gemeinsame Treffen und Ausflüge des "Quartetts", das sich zu Sim-Jü wieder treffen wird...

Westfälischer Anzeiger vom 04.10.2015

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